Viele Bauherren sind der Auffassung, dass ein Architektenhaus nie und nimmer ein Fertighaus sein kann, es wird ja individuell geplant und auf die Bedürfnissse des Bauherren zugeschnitten. Dem ist jedoch nicht so. Ein Architektenhaus kann sehr wohl ein Fertighaus sein. Fertighaus bedeutet ja nur, dass bestimmte Bauelemente, wie Wände, Türen aus standardisierten Bauserien stammen. Doch auch hier gibt es Spielräume. So sind Einzelanfertigungen möglich. Ferner ist es nicht so, dass ein Fertighaus auf festgelegten Grundrissen beruht. Im Gegenteil. Bei einem Fertighaus als Architektenhaus wird der Hausgrundriss genau nach den Anforderungen des Bauherren geplant. Wer es kostengünstig möchte, greift hier wiederum auf standardisierte Bauelemente zurück. So kann auch ein Architektenhaus günstig geplant und gebaut werden. Nicht jeder Architekt wird ein Fertighaus als Architektenhaus anbieten. Dennoch, das Architektenhaus als Fertighaus liegt im Trend, da sich hier gegenüber dem herkömmlichen Architenhaus Kosten sparen lassen.
Wer sich ein Fertighaus als Architektenhaus planen lässt muss heute darauf achten das die EnEV 2009 erfüllt wird. Gegenüber der EnEV 2007 wurde hier eine weitere Reduzierung des zulässigen Jahres-Primärenergiebedarf um 30% beschlossen und der erforderliche Wärmeschutz um 15% angehoben. Um diese Werte einzuhalten empfiehlt sich der Einsatz einer Solaranlage, einer Wärmepumpe, sowie von dreifach verglaserten Fenster.
Durch den Einsatz von erneuerbaren Energien wird das Fertighaus als Architektenhaus sehr ökologisch und umweltfreundlich. Die höheren Investitionskosten amortisieren sich in der Regel in wenigen Jahren, zumal bei immer weiter steigenden Energiepreisen. |